Text:          Musik:
    Udo Wildemann  Michael Schubert
    Gesang:
    Udo Wildemann

Nachtbar

Junge Damen, Tattergreise und die Musik die spielt ganz leise.
Lebemänner und Matronen, die nicht mehr die Mühe lohnen.
Wichtigtuer, schöne Frauen, kann man aus der Nähe schauen,
kleine Wichser, Popperbräute, alles stille, feine Leute
In der Nachtbar, in der Nachtbar, in der Nachtbar.

Ausgefuchste Hurenböcke, sitzen fast in jeder Ecke
große Brüste, kleine Brüste, kleine Lüste, große Lüste.
Hände die vor Geilheit schwitzen, Frauen die gelangweilt sitzen.
Kellner die mit bösen Blicken, Geizhälse zum Teufel schicken.
In der Nachtbar, in der Nachtbar, in der Nachtbar.

Eheringe in den Taschen, ein bisschen fremde Wärme haschen,
ein kleiner Hauch von großer Welt, alles für ein bisschen Geld.
Sich einmal ebenbürtig fühlen, einmal eine Rolle spielen,
einmal etwas größer sein, nicht gewöhnlich, nicht mehr klein.
In der Nachtbar.

Frierend sehn sie dann den neuen Morgen,
nach dieser glitzernd aufgeputzten Nacht.
ihr Atem schmeckt nach leeren Worten
Und nach dem was sie so traurig macht.
In der Nachtbar, in der Nachtbar, in der Nachtbar.
In der Nachtbar, in der Nachtbar, in der Nachtbar.

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