Text und Musik:
    Udo Wildemann
    Gesang:
    Udo Wildemann

Die alte Krügern

Guten Tag Frau Schmidt wie geht es denn
ham’ se schon geseh’n?
Die alte Krügern hat `nen Kerl bei sich,
ganz öffentlich und schämt sich nicht,
und findet’s auch noch schön!

Stell’n se’ sich vor, ich hab’ sie geseh’n,
wie sie sich mit ihm küsste,
die taten beide sehr verliebt,
wenn das ihr „Seliger“ wüsste!

Das war noch ein feiner Mann,
da hatte sie Respekt,
den hat sie nicht in der Öffentlichkeit
so schamlos „abgeleckt“

Stell’n se sich vor, stell’n se sich vor,
der bleibt noch über Nacht,
da könn’ se sich vorstell’n, stell’n se sich vor,
was der dann mit ihr macht.

Die alte Krügern geht, als wollt’ sie sagen seht,
mir geht es gut, es geht mir gut.
Ihr schon verstorbener Mann, war ein echter Haustyrann,
die Haare noch nicht weiß und doch schon wie ein Greis
und ohne Lebensmut.
Jetzt lebt sie ihre Lust, es zieht noch in der Brust,
sie atmet Zug für Zug, der Tod kommt früh genug.
Die alte Krügern schwebt, als wollt’ sie sagen seht,
mir geht es gut, es geht mir gut,
mir geht es gut, es geht mir gut,
mir geht es gut, es geht mir gut!

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