Text und Musik:
    Udo Wildemann
    Gesang:
    Udo Wildemann

Schmidts Frau

Wenn Schmidt das Haus verlässt,
bleibt ihr noch soviel Zeit,
weil sie erst ab acht ihre Arbeit macht
nur von acht bis drei und dann hat sie frei
für die Hausarbeit.

Wenn sie dann zur Arbeit geht,
nimmt sie beide Kinder mit,
schnell für Beide einen Kuss,
weil sie sich beeilen muss.
Es dreht sich viel zu schnell,
dieses Karussell.

In den nächsten sieben Stunden,
dreht sie im Betrieb die Runden,
frisst die Arbeit ihre Kraft,
ausgelaugt und abgeschlafft,
ist sie dann um drei und dann hat sie frei.

Holt sie dann die Kinder ab,
hat sie zwar ein Fältchen mehr,
doch die Kinder sind für die Fältchen blind,
für sie ist alles klar, denn Mama ist da.

Schnell das Essen auf den Tisch,
Schmidt ist noch im Badezimmer
wäscht ab den Verdruss mit dem er leben muss,
denn im Augenblick ist Familienglück.

Schnell noch mit den Kindern spielen,
sich noch als Familie fühlen
doch dann ist es acht,
schnell ins Bett gebracht,
fernsehen bis um zehn
und dann schlafen gehen.

Und dann ist die Zeit heran,
wo sie seine Hände spürt,
einmal eins sein für die Nacht,
ehe man sich im Schlaf verliert.
Wenn die Müdigkeit sie trennt,
bleibt an Wärme viel zurück,
bleibt die Liebe für den Tag
und ein kleiner Hauch von Glück.

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